MR Arthrographie

Als eines weniger Zentren in Niederösterreich und Wien bieten wir diese Spezialuntersuchung für große Gelenke wie Hüfte, Schulter und Knie an.

Bei der MR Arthrographie wird das betroffene Gelenk mit Kontrastmittel gefüllt. Dadurch werden auch sehr feine Strukturen sichtbar die sonst nicht eindeutig zu sehen sind. 

Häufige Fragestellungen sind: 

  • Risse am Labrum (Knorpelrand) der Schulter oder Bizepsanker
  • Knorpelschäden und Labrumrisse der Hüfte
  • Feine Risse im Meniskus, Sehnen und Bändern
  • bei verdacht auf Einklemmungen durch freie Gelenkkörper 

Die Untersuchung gliedert sich in zwei Teile:

Zuerst erfolgt die gezielte Punktion des Gelenks im Röntgenraum.

Die Kontrolle mit dem Röntgengerät zeigt dem Arzt, ob sich das Kontrastmittel auch genau im Gelenkraum und nicht in den angrenzenden Weichteilen verteilt. Die Schmerzen beim Einstich (ähnlich einer Impfung) werden allgemein gut vertragen. Das Kontrastmittel verteilt sich im Gelenk und führt zu einem leichten Spannungsgefühl. 

Der zweite Teil der Untersuchung erfolgt am MRT Gerät und entspricht einer herkömmlichen Untersuchung.

Da die Flüssigkeit bzw, das Kontrastmittel dabei aber in alle Spalten vordringt können auch kleinste Einrisse und Verletzungen genau erkannt werden.

Eine MR Arthrographie erfolgt nur auf ärztliche Zuweisung bei spezieller Fragestellung.