Herz

3D Ausarbeitung des Herzens nach einer Low-Dose-CT

Die häufigste Todesursache in den Industrieländern ist nach wie vor der Herzinfarkt.

Die Computertomographie des Herzens hat sich mittlerweile zu einem Routineverfahren in der Abklärung von Durchblutungsstörungen des Herzmuskels etabliert und ersetzt für viele die Herzkatheteruntersuchung im Krankenhaus. Durch eine Untersuchung, die innerhalb weniger Minuten durchgeführt werden kann, stehen zur Diagnostik präzise 3D Bilder zur Verfügung.

Eine relevante Einengung der Herzkranzgefäße, die zum Herzinfarkt führen kann, lässt sich damit verlässlich abklären.

Scanner

Die Einsatzbereiche der Herz CT sind:

  • Ausschluss einer Gefäßeinengung am Herzen
  • Darstellung von Bypassgefäßen
  • Darstellung der Anatomie vor geplanten Herzoperationen
  • Unklarer Schmerz im Brustraum (Thoraxschmerz)
Untersuchungsraum CT

Ablauf der Untersuchung:

Nach einer ausführlichen Vorbesprechung wird mittels EKG-Elektroden der richtige Moment erfasst, um den Scan zu beginnen. Kontrastmittel wird in eine Armvene injiziert und wenige Herzschläge werden abgewartet. Damit ist der Untersuchungsvorgang abgeschlossen. Es entstehen mehrere tausend Bilder die an der Befundkonsole ausgewertet werden.

Das Ergebnis der Untersuchung wird Ihnen, anhand der 3D-Rekonstruktionen, genau erklärt.

Die Untersuchung kann nicht durchgeführt werden bei:

  • Vorhofflimmern
  • Schwerem Asthma/COPD
  • Schwerer Kontrastmittelunverträglichkeit

Eine alternative Untersuchung ist die Myocardszintigraphie.

Derzeit ist die Herz-CT-Untersuchung keine Kassenleistung. Das Honorar beträgt 300 Euro+10%Mwst.

Rückerstattungen der Kosten gibt es bei manchen Krankenkassen oder über private Versicherungen.